Als ich mich selbst zu lieben begann – a journey

„My journey of self love isn’t about me being selfish, it’s about me becoming the best version of myself.“

Für mich ist Selbstliebe in den Spiegel zu schauen & mich anzulächeln. Diese kleine lächerliche Stimme nicht mehr zu hören die einem zu ruft „Iss das nicht!! Zieh das nicht an ! Du bist fett!“ Selbstliebe bedeutet für mich auch selfcare.  Selbstliebe ist Freiheit. Kein Muss sondern ein kann. Selbstliebe ist kein Punkt den man bei anderen abgucken kann, es gibt keine Liste, keine Richtlinien. Aber so ziemlich jeder hat sich wohl schon mal gefragt „Wie liebe ich mich selbst?“

Ich muss euch ganz ehrlich sagen…Ich weiß es nicht. Es war ganz plötzlich einfach da. Eines Tages habe ich mir gedacht – scheiß drauf! Das ist mein Leben. Natürlich, es gab Menschen die mir dabei geholfen haben mich selbst zu verwirklichen wie zum Beispiel meine Mutter, oder meine Herzensmenschen aber der Klick kam schließlich von allein. Ich war soweit ich mich erinnern kann immer unzufrieden mit mir selbst. Es gab immer etwas an mir auszusetzen. Es gab immer etwas was bei anderen besser war. Egal ob es die Tigerstreifen am Bauch, die sich berührenden Oberschenkel, meine zu kleine Körpergröße waren… es gab immer etwas neues was mich dazu brachte meinen Körper zu hassen. Es ist erschreckend was man alles an sich selbst aussetzen kann. So unzufrieden zu sein mit sich selbst verbraucht soviel Energie und Nerven. Es mindert die Lebensqualität spürbar. Wie kommen wir also dahin unserer Körper nicht ständig zu kritisierten? Spontan habe ich zwei Tips für euch:

Vergleiche dich nicht mit anderen. Hör auf andere Menschen zu be- und verurteilen. 

Fasst euch mal an die eigene Nase und schaut nicht immer zum Nebenmann/ zur Nebenfrau. Wir lassen uns vorallem von Prominews beeinflussen wenn es wieder heißt „xy hat 5 Kilo zugenommen, xy sieht aus wie ein Wal“ oder „xy ohne Schminke – so schlecht steht es um sie!“ Wir freuen uns über die News und merken dass hinter diesen Promis auch nur Menschen stecken. Wir verurteilen sie. Wir urteilen, weil jemand lt Presse zu dünn oder zu dick ist, der Lippenstift verschmiert oder nicht zur Haarfarbe passt, und dabei merken wir nicht, dass es letzenlich wir selbst sind die an der Kritik zu leiden haben. Wir selbst sind die härtesten Kritiker und je mehr wir über andere Urteilen, desto mehr urteilen wir auch über uns selbst. Deshalb gilt: Ab heute ist Schluß damit. 

Genauso steht es mit den ewigen Vergleichen. Wir suchen unsere Lieblingshaare, -augen, -Beine, -arme, -brüste, usw. Wir würden uns gerne selbst formen. Wir beneiden unsere Freunde, weil bei ihnen dieses und jenes schöner aussieht als bei uns selbst. Dabei vergessen wir leider das wichtigste – be you ! everyone else is already taken! Egal wie doof das jetzt für einige von euch klingt – es ist die Wahrheit. 

Und nun habe ich noch eine kleine persönliche Liste für euch die mir zum Beispiel hilft wenn ich mal eine doofe Woche habe, ich hoffe sie hilft euch mindestens genauso viel. 

  • Gönnt euch etwas. Es muss nichts teures sein, einfach eine kleine Aufmerksamkeit, etwas was ihr schon länger haben wolltet aber euch denkt – nö zu teuer. Jetzt ist der beste Moment dafür. Ihr habt es euch verdient. 
  • Feiert euch! Ich meine das wortwörtlich. Gießt euch ein Glas Sekt oder Orangensaft ein, werft Konfetti um euch, holt euch in Erinnerung was ihr schon alles geleistet und gemeistert habt. Egal ob mit Freunden oder allein – feiert euch, euren Körper, oder Geist. 
  • Tanz in der Sonne, im Regen, in der Natur und unterm Sternenhimmel. 
  • Backt euch selbst einen Kuchen. 
  • Cremt euch mit eurer Lieblingscreme, Bodybutter was auch immer ein. Nehmt euch ruhig ein paar Minuten mehr Zeit. Euer Körper hat das verdient. Versuche dabei zu jedem Körperteil etwas nettes zu sagen oder zu denken. Euer Körper leistet viel. 
  • Kuschelt euch mit eurem Lieblingsgetränk, einer kuscheligen Decke und was zu knabbern aufs Sofa und schaut euch eure Lieblingsserie oder euren Lieblingsfilm an. 
  • Sammle Blumen stell sie in deine Wohnung oder trockne sie. 
  • Schaue dir alte Bilder oder Erinnerungen an 
  • Lese ein Buch das du in deiner Kindheit schon gemocht hast. 
  • Fahre aufs Land oder zu einem Gut und streichle ein paar Tiere. Verbringe den Tag mit ihnen. Das wirkt Wunder. Mir hilft es auch zu unseren Pferden zu fahren und die Ställe auszumisten. 
  • Tu etwas, bei dem du dachtest du würdest es nicht können. 

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Ich hoffe ich habe euch mit diesem Eintrag ein bisschen helfen können, schreibt mir gerne mal wie ihr damit umgeht und was ihr an negativen Tagen macht. Erfahrungen und Probleme haben bei mir auch ein offenes Ohr. Egal ob hier, auf Instagram oder auf Facebook. Ich wünsche euch noch einen tollen Tag.

2 Gedanken zu “Als ich mich selbst zu lieben begann – a journey

  1. Hallo,
    Deine Worte haben mir soo gut getan! Ich bin in Sachen Selbstliebe noch blutige Anfängerin, sozusagen. Und oft verzweifle ich an mir und meinen negativen Gefühlen. Aber wenn ich einen Text wie deinen lese, werde ich zuversichtlich, dass ich mich irgendwann auch akzeptieren und gernhaben kann.
    Mir hilft es auch, Fotos aus alten Zeiten mit meiner besten Freundin anzuschauen. Ich war so glücklich in diesen Momenten und habe nicht daran gedacht, ob mein Körper gerade top in Form ist oder nicht.
    Viele Grüße,
    Lona

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